In „Eve und Der zerbrochne Krug“ überlassen wir Eve das Feld und folgen ihrer Perspektive auf die Tat und auf die Gerichtsverhandlung selbst. Dabei werden nach und nach die Machtstrukturen aufgedeckt, die dazu führen, dass von den Beteiligten und Befragten absurde Fehlschlüsse gezogen und das Offensichtliche nicht erkannt wird. Eve muss ihren Kampf alleine führen.
Zwei Spielerinnen und ein Spieler entblättern Heinrich von Kleists Drama und eröffnen eine neue Perspektive auf den Klassiker, der mit seinem Sprachwitz und scharfer politisch-satirischer Beobachtungsgabe bis heute begeistert.
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